Die Hänsel und Grethel Anlage

Diese TT-Anlage erblickte im Jahr 1988 das Licht der Welt. Es war ein Weihnachtsgeschenk der Oma’s und Opa’s und sollte dem Enkel viel Spaß bereiten. Bevor es Spaß machte, musste also der Vater in stiller Kammer alles aufbauen und gestalten. Also kurzerhand ein paar Bretter in der benötigten Größe zusammengesetzt, mit Eisen versehen (Stabilität) und so vorbereitet das man diese Anlage im Kinderzimmer auch an die Wand klappen konnte. Also Platz machen/schaffen im kleinen Kinderreich.

Natürlich kam in Laufe der Zeit auch eine beachtliche Anzahl an Rollmaterial zusammen, von Dampflok bis zur modernen Elok war alles dabei, die Auswahl war bei TT eher bescheiden, aber wir waren glücklich.

Und es hat ein Bild überlebt, welches die „stabile“ Anlage in Aktion zeigt. Alle Akteure geben Ihr Bestes. Zu sehen auch am gepflegten Äußerem…

In der Draufsicht ist hier der besonders schöne Gleisplan zu erkennen. Wenn ich mich recht entsinne ging das ganze für ca. 150 Mark der DDR über den Ladentisch. Eine Gleismatte mit aufgedruckten Gleisplan, alle Schienen und Weichen, eine Brücke mit Steigung und die Tastenpulte stellten damals ein „Komplett-Set“ dar. Einfach toll…

Doch wir wären nicht Eisenbahnfreunde, wenn wir nach Jahren des Stillstandes der TT-Anlage im Eigenheim, dieser Anlage weiteres und neues Leben einhauchen würden. Dank des „Architekten“ und des „Bastlers“ und einiger Euronen ist daraus ein Schmückstück geworden, das an den Fahrtagen auf Ihr Urteil wartet.

Liebevoll „Hänsel und Grethel“-Anlage genannt wird sie demnächst ein Teil einer L-Anlage werden die wir mit der Ausbauanlage zusammen planen. Übrigens Hänsel und Grethel deshalb, weil der Unterbau aussieht wie ein Doppeltürverschlag des Hexenhauses aus dem gleichnamigen Märchen.